Internetauftritt der Arbeitsgemeinschaft Feldhamsterschutz (AGFHA) 
Schreiber 1775"Die Erde ist aller Wesen Erhalterin, sowohl des Menschen, der sie bebaut, als des Hamsters, der sie durchwühlt."

Friedrich Gabriel Sulzer (1749-1830), Arzt, Naturforscher und Weggefährte Goethes. F.G. Sulzer schrieb 1774 das heute noch lesenwerte Grundlagenwerk: "Versuch einer Naturgeschichte des Hamsters", woraus dieser schöne Satz stammt.

Was ist zu tun?

Die Arbeitsgemeinschaft für Feldhamsterschutz (Agfha) führt zur Zeit folgende Projekte durch:

Helfen Sie uns, den bunten Gesellen in unserer Feldlandschaft zu erhalten!

Naturschutzhaus e.V.
Stichwort: Hamsterpate
Nassauische Sparkasse
BLZ: 510 500 15
Konto: 128 055 886

Finanzielle Förderung von "hamstergerechter" Landwirtschaft

ein abgemähtes FeldDurch die Anlage von "Erntestreifen" werden die Lebensbedingungen für den Feldhamster verbessert. Wichtige Bewirtschaftungsrichtlinien sind unter anderem:

Kompensationsmaßnahmen für den Feldhamster

Eingriffen in Feldhamsterpopulationen sollten möglichst völlig vermieden werden. Ist dies nicht möglich, muss von einem Fachmann der Erhaltungszustand der Art gemäß der FFH-Richtlinie festgestellt werden, um festzustellen im welchen Umfang Kompensationsmaßnahmen nötig werden. Im Folgenden wird ein Beispiel für eine Kompensationsmaßnahme dargestellt. Sie zielt darauf ab, einen echten Rückzugsraum für den Feldhamster zu schaffen. Bei kleineren Eingriffen sind auch einfachere Maßnahmen, wie z.B. das Stehen lassen von Erntestreifen oder ähnliches möglich

Umsiedlung und Wiederansiedlungen des Feldhamsters

Das der Feldhamster dem einem oder anderen Baugebiet unangenehm im Wege steht, ist ja hinreichend bekannt. Sofort fällt dann dem einfallsreichen Planer eine Umsiedlung oder Wiederansiedlung auf "unkritischen" Gebieten ein, um das "Problem" schnell und dauerhaft zu beseitigen. Diese Lösung darf aber nur die allerletzte sein und bedarf auch einer gewissenhaften Durchführung unter fachkundiger Leitung. Besonders wichtig ist dementsprechend natürlich auch eine mehrjährige Erfolgskontrolle der Maßnahme. Besser sind Kompensationsmaßnahmen, die vor Ort oder in der unmittelbaren Nähe des Eingriffes durchgeführt werden. Dabei ist immer die jeweils betroffene Population zu betrachten. Kann sie nach dem Eingriff weiterhin existieren oder ist sie in ihrer Gesamtheit bedroht? Ergebnisse von Ansiedlungsmaßnahmen wurden nun aus den Niederlanden bekannt. Mit einem enormen Aufwand werden dort Feldhamster gezüchtet und ausgewildert. Trotzdem sind die Verlustraten enorm hoch, wie die Graphiken zeigen.




(nach der Quelle: La Hayr, M., Müskens, G. & Van Ruud, K.: Drie jaar herintroductie en bescherming van hamsters in Nederland. - De Levende Natuur 106/1 2005).