In Rheinland-Pfalz für den Feldhamster aktiv

Anne: „Als Biologin habe ich in den vergangenen Jahren im Rahmen von Umweltgutachten bereits intensiv mit Kleinsäugern auf landwirtschaftlichen Flächen gearbeitet. Ich freue mich darauf, draußen unterwegs zu sein, um Hand in Hand mit Landwirten Schutzmaßnahmen für den Hamster umzusetzen.“

Julia: „Nach meinem Abschluss als Umweltwissenschaftlerin arbeite ich seit dem Jahr 2010 mit kurzen Unterbrechungen im rheinland-pfälzischen Naturschutz. Mein Part im Projektteil der Stiftung Natur und Umwelt ist insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit, die Koordinierung unserer Ehrenamtlichen sowie der Kontakt zu den zuständigen Behörden. Die Begeisterung für diese kleinen, bunten Gesellen zu wecken und zu begleiten, darauf freue ich mich sehr.“

Julia Burkei und Anne Schröer, Regionalkoordinatorinnen in Rheinland-Pfalz

Logo Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz

Feldhamster in Rheinland-Pfalz

Die letzten bekannten Vorkommen des Feldhamsters liegen schwerpunktmäßig in Rheinhessen zwischen Mainz, Alzey und Worms.

Die meisten Menschen in Rheinland-Pfalz haben einen Feldhamster vermutlich noch nie zu Gesicht bekommen: einerseits ist der Nager inzwischen sehr selten und vom Aussterben bedroht, andererseits lebt er ein zurückgezogenes Leben unter der Erde.

Um zu wissen wo er noch vorkommt, suchen wir daher nach seinem Bau. Hierzu kartieren wir im Sommer die Eingänge der Hamsterbaue, in dem wir in einer Reihe über die abgeernteten Getreideflächen laufen und den Boden nach den typischen Hamsterröhren absuchen. Diese sind aufgrund ihrer Größe deutlich von Mauselöchern zu unterscheiden.

Das gelingt uns allerdings nur in einer Gemeinschaftsaktion: Wir suchen Interessierte, die uns dabei helfen. Möchten Sie dabei sein? Dann melden Sie sich gerne bei uns.